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Mal wieder Google

Google, in letzter Zeit ja vor allem wegen des neuen Webbrowsers Chrome, in der Presse steht schon seit längerer Zeit in der Kritik von Datenschützern, dieser Artikel soll nun nochmal kurz die verschiedenen Kritikpunkte zusammenfassen und Gegenmaßnahmen aufzeigen.

1.Google hat, gerade im deutschen Internet, eine Monopolstellung bei Suchanfragen.In Deutschland laufen 90% davon direkt über Google. Dies führt zu mehren Problemen:

1.1 Google hat dadurch ein unglaubliches Wissen, denn was die Menschen bei Google suchen, dass interessiert sie. Google kann also zumindest in einigen Bereichen Trends sehr genau vorhersagen. Suchen heute viele Menschen nach “Mp3-Player mit Satellitenempfang”, dann wollen diese wohl ein derartiges Gerät besitzen und von dieser neuen Nachfrage weiß erstmal nur Google und kann dieses Wissen dann nach Belieben einsetzen.
1.2.Die Website die bei Google nicht erscheint, existiert nicht. Die meisten Menschen wählen Suchergebnisse aus den ersten 10 Treffern aus. Wenn Google nun einen Online-Shop bei bestimmten Suchbegriffen, über die er häufig gefunden wird, von, sagen wir, Position 10 (immer noch Seite 1), auf Position 11 (Seite 2) verlegt, so wird dieser viele Kunden verlieren, da er einfach nicht mehr wahrgenommen wird. Andersrum funktioniert es natürlich genauso, Google könnte also auch ein beliebiges Unternehmen von Position 11 auf 10 hieven und ihm damit zu wesentlich mehr Kunden verhelfen. Natürlich ist das nicht nur mit Unternehmen möglich, sondern auch mit politischen Websites…
1.3. Google kann sich ein sehr genaues Bild von den Suchern machen. Die meisten Menschen löschen ihre Cookies nicht und so kann Google über mehrere Monate, ja Jahre Suchanfragen verfolgen und einer bestimmten Person/einem bestimmten PC zuordnen. Eine namentliche Zuordnung ist zwar nur möqlich, wenn man bei irgendeinem Google-Service (Googlemail, iGoogle, Calendar, Scholar, Orkut, AdSense,…) registriert ist, aber das sind inzwischen ja sehr viele Menschen. Damit ist Google in der Lage bei vielen Menschen Suchanfragen über einen längeren Zeitraum einer bestimmten Person zuzuordnen. Von Terminen (Calendar), Mails (GoogleMail) und Freunden (GoogleMail, Orkut, GoogleTalk) mal ganz abgesehen, aber dazu später.

Erstmal zur Erfassung vieler Bewegungen im WorldWideWeb durch zwei andere, sehr mächtige Google-Werkzeuge:
2. AdSense und Google-Analytics.
EIn Großteil aller Werbungen auf Websites wird von Google geschaltet, klickt man auf eine, weiß Google nicht nur für welche Werbung man sich interessiert, sondern auch auf welcher Website man gerade war. Und es hat dabei gerade auch noch Geld verdient. GoogleAnalytics hingegen ist ein kostenloses Analysetool für Betreiber von Websites, dass die Auswertung der Besucherströme durch ausführliche Statistiken ermöglicht. Dazu werden alle “nötigen” Daten an einen Google-Server übertragen und dort ausgewertet. Darunter auch die IP des Besuchers. GoogleAnalytics ist inzwischen weitverbreitet, etwa 18 % aller deutschen Websites setzen, (weitere Quelle), GoogleAnalytics und/oder Adsense ein, wobei der Wert ansteigt, je populärer die Seiten sind, die man betrachtet! Google kann also nicht nur sagen, was die Leute gerade gesucht haben und welche Seiten sie von Google aus aufgerufen haben, nein es kann auch oft feststellen, welche Seiten jemand aufruft, ohne, dass er Google überhaupt benutzt hat. GoogleAnalytics registriert aber nicht nur das Aufrufen der Seite durch den Benutzer, sondern, als Analysetool, auch woher der Benutzer kommt und seine Bewegungen auf der Seite selber. Was er zuerst anklickt, wo er wie lange bleibt, welches die letzte Seite ist, die er aufruft und ob er die Seite über einen Link auf der Seite verlässt, womit Google schon die nächste Seite kennt, die der Benutzer aufruft.
Google weiß also schon viel, auch ohne, dass der Benutzer viel dafür macht. Und die restlichen Informationen liefern die User dann selber über die praktischen Angebote von Google:

3.Die Google-Dienste:
Man verschickt seine Mails über GoogleMail, die übrigens , um dann persönliche Werbung schalten zu können, plant seine Termine über GoogleCalendar und seine Anfahrt mit GoogleMaps. GoogleDesktop hilft einem bei der Suche auf dem eigenen Computer und GoogleHealth verwaltet in den USA schon die Patientenakten einiger Krankenhäuser. Beim sozialen Netzwerk Orkut gibt man dann noch mit seinen 150 Freunden an und man chattet über GTalk mit all seinen Bekannten. Und diese Informationen gibt man Google absolut freiwillig, ohne jeden Zwang! Kaum einer wird wohl alle Dienste benutzen, aber einen oder zwei hat wohl jeder von uns schon mal verwendet!

Ich habe das auf diesem Blog schon mehrfach gesagt und ich sage es jetzt nochmal: Ich weiß nicht, ob Google alle diese Daten zusammenführt und ich weiß auch nicht, iob es diese Daten missbraucht. Im Moment würde ich das sogar noch fast verneinen, aber die Versuchung wird irgendwann einfach zu groß sein! Google ist vielleicht nicht böse, aber es ist eben auch nicht “gut”, sondern ein ganz normales börsennotiertes Unternehmen, dass am Ende des Jahres einen schönen Gewinn haben will und gleichzeitig irgendwann in der Lage sein will, den Leuten zu sagen, welchen Beruf sie ergreifen sollen. Die obigen Kritikpunkte sind auch nur der einige der Wichtigsten, da gibt es durchaus noch einiges mehr…

Links zum Artikel:
-Gegenmaßnahmen
Weiterführende Links:
-c’t-Artikel über Google als Datenkrake
-Zukunftsmusik für Onlinespieler
-allgemeiner Artikel zur Problematik

Verschlüsselt Chatten

Auf mehrfache Anfrage hier noch mal eine kurze Linkliste zum Thema “Instant Messaging und Verschlüsselung”

Gründe für die Verschlüsseung finden sich hier und übertragen auch hier.

Verschlüsselung mit Jabber/XMPP und Pidgin (OTR) auf dieser Seite
und eine Anleitung zum verschlüsselten Chatten mit ICQ, Jabber und dem Client Miranda (+OTR) bei Missy.
Der Umstieg vom ICQ-Clienten auf Miranda oder Pidgin ist auch ohne Verschlüsselung schon eine Empfehlung wert, da beide Programme den PC (nach eigener Erfahrung) weniger auslasten und vor allem Verbindung zu verschiedensten Protokollen zu lassen:
Client ICQ verbindet nur zum Protokoll ICQ,
Miranda und Pidgin ermöglichen unter anderem die Verbindung zu XMPP, Yagoo, AIM, Gadu-Gadu, MSN. Also nur ein Programm für viele verschiedene Chat-Protokolle.

Zwei kurze Anleitungen, die es ermöglichen sowohl mit dem (leider) weitverbreiteten Protokoll “ICQ”, als auch mit dem Open-Source-Projekt XMPP/Jabber verschlüsselt zu chatten. Übertragen funktionieren diese beiden Anleitungen natürlich auch mit allen anderen Protokollen, wie AIM, MSN, etc.

Weiterführende Links:
Was ist Jabber?
Was ist OTR?
OTR-FAQ

Studie: Vorratsdatenspeicherung unnütz bei der Verfolgung von Straftaten

In maximal 0,01 Prozent aller Ermittlungsverfahren der Jahre 2003 und 2004 hätte die Vorrattsdatenspeicherung mit zur Aufklärung beitragen können, die tatsächliche Zahl liegt aber wohl näher bei 0,002 Prozent, so eine bislang unveröffentlichte Studie des Max-Planck-Institutes. Auch das Bundeskriminalamt kommt zu dem Ergebnis, dass aufgrund der Voratsdatenspeicherung die Aufklärungsrate höchsten von 55 % auf 55,006 % steigen wird.

Das ist dann doch nicht allzu viel, aber man muss halt sagen, auch wenn die Daten sich nicht zur Strafverfolgung eignen, zur Überwachung von Millionen Menschen, dem Erstellen von Personenprofilen,… eignen sie sich sehr gut!

Warum berichten eigentlich nie tagesschau.de oder heute.de über sowas?

Quelle: heise.de

Der Spiegel und Festplattenverschlüsselung

Der Spiegel hat sich in seinem Netzwelt-Ticker jetzt auch des Themas der Cold-Boot-Attacke auf verschlüsselte Festplatten angenommen:

Ein Hacker, Mitarbeiter der Flughafen-Sicherheit oder der neugierige Ehepartner bootet den Rechner neu

Also am Flughafen wird der Rechner wohl meistens aus sein, ein Hacker, ähem, der sich mechanischen Zugang zum PC verschafft, muss schon verdammt scharf auf die Daten sein und zum Thema Ehepartner: Auch zu einem solchen Angriff auf eine verschlüsselte Festplatte gehört ein ziemlich hohes Fachwissen, auch in heutigen Zeiten nichts was ein Ehepartner einfach so hat, mal abgesehen davon, dass viele ihren Ehepartner auch einfach vertrauen.

Gegen Ende wird es aber noch besser:

Die Lehre aus der Geschichte: Alle Verschlüsselungen sollte man nur als Aktenkofferschloss betrachten. Sicher genug, um Daten kraft eines schlechten Langzeitgedächtnisses vor sich selbst zu verstecken, aber bereits leicht genug zu knacken für die eigenen Kinder.

1. Ich bin gerne bereit dem Autor meine verschlüsselte Festplatte und einen Aktenkoffer zu schicken. Wenn er meine Festplatte genauso leicht entschlüsselt, wie er den Aktenkoffer öffnet, habe ich wirklich Respekt vor ihm!

2. Generell übersteigt diese Attacke das technische Wissen von Kindern!

Und ,wie schon von mehrfach gesagt, die Sicherheitsmaßnahmen sind ja ganz einfach: Der Rechner läuft solange man davor sitzt, geht man weg, macht man ihn aus. Fertig. Und dann kann ein Angreifer, je nach Passwortlänge, im Idealfall 2^256 Möglichkeiten ausprobieren um an die Daten zu kommen, und das ist dann doch etwas schwerer als einen Aktenkoffer zu öffnen!

Im untersten Artikel über Datenpannen in Großbritannien wird es dann auch nochmal richtig gut:

Die Informationen auf CD wie Computer seien jedoch verschlüsselt und damit auch vor unerlaubtem Zugriff geschützt gewesen (wie beruhigend das ist: siehe oben).

Soweit ich weiß, ist eine CD weder ein laufender Rechner noch hat sie einen Arbeitsspeicher…, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren! Ist zwar postiv, dass sich jetzt auch die großen Zeitungen/Fernsehsender mit dem Thema beschäftigen, doch sollten sie sich schon so genau damit auseinandersetzen, dass sie nicht grundlos tausende Leute in Panik versetzen.

Windows (XP) “sicher” einrichten:

Beta-Version:

Natürlich muss dieser Anleitung nicht Schritt für Schritt gefolgt werden, nicht alle werden beispielsweise ihr Betriebssystem neu installieren wollen, man kann sich also auch einfach die Sachen herauspicken, die man haben will!

Das sicher kann im Text überall in Anführungszeichen gesetzt werden, egal wie sehr man sich bemüht, man erreicht natürlich nur eine relative und keine absolute Sicherheit!

(1. Sichere Installation von Windows XP )

2.Falls 1. übersprungen wurde: Benutzerrechte sinnvoll verteilen

3. Regelmäßige Windowsupdates! Also nicht den Updateservice ausschalten oder ähnliches!

4.Schutz vor Viren und Schutz vor Spyware, dazu steht in den Artikeln selber nochmal einiges, aber generellgilt, zumindest meiner Meinung nach, dass die beiden besten Maßnahmen zum Schutz vor Viren(und auch Spyware) Menschenverstand und regelmäßige Backups der wichtigsten Daten sind!

5.Backup erstellen, wichtige Daten auf externen Datenträger wie Festplatte, DVD, CD,… sichern, am besten verschlüsselt(zumindest später, nach den nächsten Anleitungsschritten). Regelmäßige Backups sind, wie ja schon im Artikel zum Thema Schutz vor Virenerwähnt, eine der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit Computern!

6.Eigene Partition mit Truecrypt verschlüsseln oder einen Container für die wichtigsten Daten erstellen! Gründe für das Verschlüsseln der eigenen Partition sind hier angegeben. Eine sehr gute und leicht nachvollziehbare Video(!!!)anleitung zur Containererstellung gibt es bei fixmbr. Bei Alp Uçkan gibt es ebenfalls eine sehr ausführliche Anleitung, die sogar auf die Installation des Programmes genauer eingeht!

7.die Windows-Systempartition inklusive Auslagerungsdatei sicher und einfach mit Truecrypt verschlüsseln. Einmal Passwortabfrage beim Starten des Computers, ansonsten ändert sich nichts! Wer selbst das bisschenAufwand scheut, sollte zumindest seine Auslagerungsdatei beim Herunterfahren des PCs überschreiben lassen, damit sich nicht etwa das Truecrypt-Passwort dort im Klartext findet!

8.Einen sicheren Aufbewahrungsort für die Passwörter einrichten. Das vorgestellte Programm Keepass Password Safe speichert alle Passwörter in einer verschlüsselten Datenbank, die man nur öffnen kann, wenn man das entsprechende Passwort kennt! Dadurch sind die Passwörter sicher verstaut, man kann sie nicht mehr vergessen und man muss sich nur noch ein einiziges merken, das Passwort zum Öffnen der Datei. Jetzt kann man natürlich auch wesentlich längere Passwörter verwenden, die auch von Keepass selbst erstellt werden können, was die Sicherheit enorm erhöht. Nicht mehr ein Passwort für verschiedene Accounts, das dann oft auch noch unsicher ist, sondern für jeden Account ein einzelnes, sicheres Passwort!

9.Sicher Chatten mit Pidgin (ICQ, AIM, MSN,Jabber,…)und OTR-Verschlüsselung, Pidgin ist ein Programm, dass den Zugriff auf verschiedene Chatprotokolle erlaubt, einfach zu bedienen ist und keine Werbung oder ähnliches mit sich bringt! Die Anleitung erläutert die Installation des Programmes, die Einrichtung eines ICQ- und eines Jabber-Kontos und die Einrichtung der OTR-Verschlüsselung.

10.Sicher per E-mail kommunizieren,einfache Anleitung zum verschlüsselten Versenden von E-mails mit Thunderbird, Enigmail und GnuPG.

11.Anonym im Internet unterwegs mit TOR, einige Links zur Installation des Programmes und Erklärungen. TOR ermöglicht es, den gesamten Internetverkehr über mehrere Server zu leiten, so dass man anonym(er) unterwegs ist!

12.Passwörter sollte man regelmäßig, zumindest alle 1-2 Monate ändern, um Schäden durch ein bekannt gewordenes Passwort möglichst gering zu halten.

In Zukunft:

Daten sicher löschen

Studivz,… etc

Keepass Password Safe Anleitung

Keepass Password Safe ist ein Programm, dass einem erlaubt die eigenen Paswörter in einer verschlüsselten Datei auf der eigenen Festplatte zu speichern und zu verwalten. Der Vorteil dabei ist, dass man sich nur noch ein Passwort, dass zum Öffnen des Passwortsafes merken muss, dies kann deswegen, da es ja das einzige ist, um so länger und sicherer sein. Auch die anderen Passwörter können jetzt länger sei, da man sie sich ja nicht mehr merken muss!  Keepass bietet hier auch die Möglichkeit diese Passwörter per “Zufallsgenerator” zu erstellen, um ein noch größeres Maß an Sicherheit zu erreichen! Wichtig sind natürlich regelmäßige Backups derPasswortdatei auf verschiedene Datenträger, um das Risiko eines Verlustes zu verringern…

Das Programm ist einfach zu bedienen und verbraucht weder viel Festplatten- noch viel Arbeitsspeicher und Rechenkapazität.

Wir laden uns das Programm hier herunter und zwar die Version 1.y und starten die Installation per Doppelklick:

1.Installation: 

letztendlich ist der Installationsprozess völlig selbsterklärend und wer will kann diesen Abschnitt gerne überscrollen:


Die Sprache bleibt wohl bei Deutsch…

Weiter…

Die Lizenz ist im Gegensatz zu vielen andere Programmen mal eine von der netteren Art und kann einfach akzeptiert werden…


Hier kann man den Installationsordner beibehalten oder aber das Programm, um die Sicherheit zu erhöhen, zB auch in einem Truecrypt-Laufwerk installieren, ganz wie einem beliebt.

Die nächsten beiden Bilder kann man kurzerhand mit Weiter und mit Installieren bestätigen, danach erscheint das folgende Fenster:

Hier setzt man den Haken bei Keepass starten und klickt dann auf Fertigstellen, das Programm wird jetzt gestartet!

2.Benutzung: 

Im Hauptfenster startet man mit einem Klick auf File - New den Prozess zum Erstellen einer neuen Passwortdatenbank:

Hier gibt man sein sogenanntes Masterpasswort ein, das Passwort also mit dem man in Zukunft die Datenbank öffnet. Wie üblich sollte das Passwort lang und kompliziert sein, Klein-und Großbuchstaben, sowie Sonderzeichen und Zahlen enthalten und nicht leicht zu erraten sein. Am besten man beachtet diese Hinweise. Etwa 128bit sind auf jeden Fall ausreichend für ein gutes Passwort,zu beachten ist aber, dass diese Angabe nur realistisch ist, wenn die Zeichenanordnung wirklich zufällig ist! Schifffahrtstraße wird auch als sicher bewertet, wobei es das natürlich nicht ist. Es erhält genau die gleiche Bitangabe wie Jghdsgfgalwangz, was natürlich wesentlich sicherer ist!

Also sicheres Passwort auswählen, es im nächsten Fenster zur Bestätigung nochmal eintippen und weiter geht es!

Jetzt wollen wir unseren ersten Eintrag erstellen:

Links ist die Gruppe “General” ausgewählt, per Rechtsklick öffnen wir dann die Auswahlleiste und klicken dort auf Add Entry (Eintrag hinzufügen):

Das Passwort kann man selber eintragen oder man startet mit einem Klick auf das Schlüssel-Symbol(unterhalb des roten Kringels) den Zufallsgenerator! Wenn man den Zufallsgenerator benutzt, würde ich in das Passwort aber noch ein paar Zeichen einfügen! Zufallsgenerator bleibt eben Pseudo-Zufallsgenerator!

Wenn alles fertig eingetragen ist mit OK bestätigen und der Eintrag wird hinzugefügt.

Per Rechtsklick auf den Eintrag kann man Copy Password to Clipboard auswählen, dann wird das Passwort(inzwischen ebenfalls verschlüsselt) in den Zwischenspeicherübertragen und kann von dort per Rechtsklick-Einfügen in jedes beliebige Forumularfeld eingefügt werden. Nie wieder Passwort eintippen, nie wieder Passwort vergessen!

Zusätzliche Sicherheit:

Je größer die in das Feld eingetragene Nummer ist, desto schwerer werden Wörterbucherattacken! Per Klick auf das Symbol rechts des Feldes kann man eine 1-sekündige Verzögerung einstellen, d.h. der PC, an dem man gerade arbeitet, braucht etwa 1s länger um die Datei zu öffnen. Diese Zahl kann maje nach eigener Geduld natürlich noch höher einstellen!

Mehr Sicherheit bietet auch die Verwendung von Keyfiles.

“Content-Klau” und Lizenzen…

In letzter Zeit tauchen immer mehr Beiträge von diesem Blog mehr oder weniger unverändert auf anderen Seiten auf. Das ist prinzipiell kein Problem, da es mir in erster Linie darum geht, dass sich die in meinen Beiträgen enthaltenen Informationen verbreiten, aber ich würde mich sehr über einen Link freue, irgendwas wie “Die Information für diesen Beitrag…, “dieser Beitrag stammt von” oder einfach nur “via…”. Also kopieren gerne, aber bitte  doch einfach aus Höflickeit einen Link setzen.

Musste mal gesagt werden ;)

Unsicherheiten bei Festplattenverschlüsselung:

In einem Forschungsprojekt wurde die Möglichkeit untersucht, dass der Schlüssel zum Verschlüsseln der Festplatte/einzelner Containerauslesbar im Arbeitsspeicher gespeichert ist und tata, es war auch so!

Betroffen waren alle getesteten Programme, unter anderem Microsofts Bitlocker, Apples Filevault, das von mir (und nichtsdestotrotz immer noch) gepriesene Truecrypt und dm-crypt (Linux).

Das Auslesen gelang in den meisten Fällen und das ganze Projekt hat für ziemlich viel Wirbel in der Blogosphäre gesorgt. Das ist so, finde ich, nicht ganz nachvollziehbar, denn an sich war die Möglichkeit schon immer bekannt und sicherheitsbewusste Computernutzer haben sich dann auch entsprechend verhalten!

Das Forschungsprojekt hat ergeben, dass der Arbeitspeicher eines PCs in den meisten Fällen noch 2-35 Sekunden seine Daten speichert, darunter auch den Schlüssel für die Festplatte. Läuft der Computer, so sind die Daten natürlich ebenfalls verfügbar. Ein weiteres Ergebnis war, dass man durch Herunterkühlen des Chipsatzes die Speicherzeit enorm verlängern konnte.

Für den normalen Nutzer heißt das aber nur, dass man seinen Computer nicht unbeaufsichtigt laufen lassen sollte und das ,selbst wenn er ausgeschaltet ist, noch etwa 30 Sekunden alle Informationen im Arbeitsspeicher vorhanden sind. Also PC ausschalten, wenn man einkaufen,…geht und ansonsten ,wenn sich verdächtige Gestalten nähern, schön schnell herunterfahren und Sekunden zählen. Für Serverbetreiber stellen sich größere Probleme, aber die sollen uns hier nicht beschäftigen.

Speziell für Notebookbesitzer würde ich empfehlen sensible Daten in Truecryptvolumes zu speichern. Startet man den Laptop, dann gibt man nur sein Festplattenpasswort ein, die Truecryptvolumes werden nur gemountet wenn benötigt( am besten nur in den halbwegs sicheren eigenen vier Wänden) und sollte dann doch mal jemand mit der oben geschilderten Methode versuchen an die Schlüssel heranzukommen, sind die wichtigsten Daten immer noch sicher!

Truecrypt 5.0a

Truecrypt 5.0a fixt einige Bugs der 5.0er Version und beseitigt so die meisten der ohnehin wenigen Fehler, spätestens jetzt man kann wohl unbedenklich(, nachdem man ein Backup der wichtigsten Daten gemacht hat) seine Systempartition verschlüsseln!

Folgende Bugfixes und Verbesserungen sind erfolgt (Quelle) :

Improvements:

  • The memory requirements for the TrueCrypt Boot Loader have been reduced by 18 KB (eighteen kilobytes). As a result of this improvement, the following problem will no longer occur on most of the affected computers: The memory requirements of the TrueCrypt Boot Loader 5.0 prevented users of some computers from encrypting system partitions/drives (when performing the system encryption pretest, the TrueCrypt Boot Loader displayed the following error message: Insufficient memory for encryption).

Bug fixes:

  • On computers equipped with certain brands of audio cards, when performing the system encryption pretest or when the system partition/drive is encrypted, the sound card drivers failed to load. This will no longer occur. (Windows Vista/XP/2003)
  • It is possible to access mounted TrueCrypt volumes over a network. (Windows)
  • TrueCrypt Rescue Disks created by the previous version could not be booted on some computers. This will no longer occur. (Windows Vista/XP/2003)Note: If your TrueCrypt Rescue Disk created by TrueCrypt 5.0 cannot be booted on your computer, please upgrade to this version of TrueCrypt and then create a new TrueCrypt Rescue Disk (select ‘System‘ > ‘Create Rescue Disk‘).
  • Many other minor bug fixes. (Windows, Mac OS X, and Linux)

Blognachrichten I

Gleich zu Beginn sei gesagt, dass es hier in nächster Zeit wohl etwas ruhiger werden wird. In naher Zukunft stehen recht viele Prüfungen an und insofern werde ich wohl nicht mehr allzu viel Zeit für diese Seite finden, was sich danach hoffentlich aber wieder ändern wird.

Wer sich über die vielen nicht zusammenhängenden Artikel/Anleitungen wundert: Die Entstehen größtenteils im Rahmen der Arbeit an einer großen “Windows-Anleitung”, die in letzter Zeit doch immer mehr Form angenommen hat. Veröffentlicht werden wird sie wohl trotzdem leider erst in einigen Wochen, wie oben schon gesagt, Zeitmangel.

Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, außer das die Seite erfolgreicher ist, als ich dachte und mich das natürlich sehr freut!